Monday, November 06, 2006

All so dizzy ...

Ich fühle mich so ... ausgelaugt, gerädert, durch die Mangel genommen und beobachtet.

Letzteres liegt wohl daran, dass ich ständig einen Aufpasser um mich herum habe, seit ich irgendwann in den frühen Morgenstunden aufgewacht bin. Und ich bin dankbar dafür ...

Aber vielleicht sollte ich mal am Anfang beginnen, damit alles etwas klarer wird. Es wird wohl in Etappen geschehen, da ich nur immer ein wenig "erzählen" darf - nach einer gewissen Zeit wird mir vorsichtig der Laptop wieder weggenommen.

Bisher konnte ich noch nicht wirklich darüber reden ... das schreiben fällt mir leichter.

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Alles begann ganz harmlos ...
Eigentlich hatten Gregory und ich gedacht, wir hätten den Abend für uns alleine. Cameron hatte ich am Nachmittag zum Flughafen gefahren, da Sie ja mit dem Taxi aufgekreuzt war.

Wir unterhielten uns noch im Auto, wie verrückt doch das Wochenende gewesen ist. Bisher allerdings hatte keiner von uns Allenby überhaupt gesichtet. Allison war übrigens nach Quebec geflogen aus einem ... hm ... interessanten Grund.

Sie hat es mir noch in der Nacht von Freitag gesagt, mich aber gebeten Schweigen zu bewahren. Jetzt denke ich kann ich wenigstens einen Teil sagen - Sie hatte am Flughafen auf ihren Flug nach Montréal gewartet und dort Allenby gesehen. Neugierig wo es denn hingehen sollte, hatte sie sich vorsichtig in seine Nähe gestellt, so dass er sie nicht sieht und hatte dann gelauscht. Dadurch hatte sie erfahren, dass er nach Quebec fliegen würde ... Quebec ... da ratterte es bei ihr - hatten wir (Greg und ich) nicht vorgehabt dort hin zu fliegen? Spontan und kurzentschlossen hat sie daraufhin ihren Flug umgebucht und flog eine Maschine nach Allenby nach Quebec ...
Alles andere ist ja soweit bekannt.

Als ich zurück kam, gelangte ich in ein kleines Irrenhaus ... Chase und Foreman saßen in der Küche und meinten nur ich sollte mal nach Gregory schauen. Dieser lag bei Chase im Zimmer und war gerade am schlafen. Ich setzte mich zu ihm "Greg?" flüsterte ich sanft. Er brummte leicht und schlug dann die Augen auf "Da bist du ja endlich!" nuschelte er.

"Hi Schatz" meinte ich lächelnd und strich ihm sanft über die Stirn. "Oh Mann, ich bin total fertig" brummt er ... dann erzählte er mir was am Nachmittag geschehen war. Ich war natürlich ziemlich geschockt und in mir keimte eine kleine Idee auf - Allenby durften wir so nicht draussen herum laufen lassen. Wer weiß was der noch so alles anrichten würde!

Greg hatte die Sache wirklich mitgenommen gehabt und er lag sanft in meinen Armen. "Ich hab Durst" meinte er dann zu mir ... Hatte ich nicht noch etwas von Foremans Tee auf dem Tisch gesehen? "Ich hol dir was" sagte ich zu Greg und ging eine Tasse holen. Schenkte den Rest vom Tee ein und brachte sie Gregory. Dieser trank ihn auch ohne zu murren und schlief dann sanft in meinen Armen ein.

Gut! Ich ging in unser Schlafzimmer und zog mich um. Dann ging ich ihn die Küche. Foreman blickte mich an "So, dann werden wir bald mal gehen." Ich nickte ihm zu "Sie wollen also wirklich nach Allenby suchen gehen?" Er blickte mich etwas perplex an "Ich dachte, wir sollten nach New Jersey zurückfliegen?!" "Also ich dachte wir können ihn nicht so davon kommen lassen ..." meinte ich zur Foreman. Dieser nickte mir zu "Ja das denke ich auch." Ich grinste leicht.

"Wo ist House?" fragte Chase. "Der schläft" meinte ich nur. "Er schläft?" fragte Foreman und zog eine Augenbraue hoch. "Ja er hat noch etwas von ihrem Spezialtee getrunken" antwortete ich mit einem Nicken. "Wieso das denn?" fragte er überrascht. Ich zuckte mit den Schultern "Er hatte Durst!", "Es ist auch Coke, Wasser oder sonst noch was da ..." kam dann zurück.

Ich langte nach meinem schwarzen Schal "Ach wissen Sie der Tee war näher..." Foreman blickte mich von der Seite an "WAS haben Sie vor, Wilson?" Ich drehte mich zu ihm "Ach wissen Sie, ich dachte ich gehe spazieren und dazu zieh ich hier meine schwarzen warmen Klamotten an. Haben sie auch Lust?" damit blickte ich die beiden an. Ein Grinsen zeigte sich auf beiden Gesichtern und Chase stürmte mit den Worten raus "Ich muss mich umziehen!", Foreman folgte ihm "Ich hol meine Jacke".

Als beide aus der Küche waren, beugte ich mich über Chase's Medizintasche, die er aus unerfindlichen Gründen mitgenommen hatte und zog eine Spritze raus, nach einer weiteren kurzen Suche fand ich auch was ich suchte: Ketamin ...

Für die medizinisch unbedarfen Leser: Ketamin ist ein ein Anästhetikum (Narkosemittel) das i.v. oder i.m. injiziert werden kann.
Wird Ketamin i.v. injiziert tritt binnen einer Minute eine generelle Analgie (Schmerzlosigkeit) ein, die von einer Bewusstlosigkeit begleitet wird (etwa 10 Minuten andauernd). Die Schmerzunempfindlichkeit hält etwa 20 bis 30 Minuten an, während der Patient teilnahmslos dahindöst.

Ich zog die Spritze auf und ließ sie dann in meine Jackentasche gleiten. Als die beiden wieder kamen unterhielten wir uns noch etwas über den Tee und seine Nebenwirkungen - bei Chase ... naja ich denke, dass Chase vielleicht irgendwann erklären kann was seine grippalen Symptome auslöst. Festgestellt wurde auf alle Fälle, dass es EINDEUTIG ein neurologisches Problem ist und sich an Foreman halten sollte ...

Später mehr - für jetzt ist genug meint Gregory ... Sicher wird er erst einmal lesen wollen, da ich ihm auch noch nicht alles gesagt habe.

1 comment:

Anonymous said...

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